Fernglas für Astronomie: Auswahl und Merkmale
Redaktion fernglas-check.de · Stand
Wonach diese Liste auswählt
Die Liste sucht nach Ferngläsern, die der Hersteller im Produkttitel für Astronomie oder Sternbeobachtung nennt, meist mit großem Objektiv ab 50 mm und Stativgewinde. Handgeräte für die Tagesbeobachtung ohne diese Angabe sind ausgeschlossen. Die Auswahl folgt den Herstellerangaben, kein eigener Test.
Sicherheitshinweis: Sehen Sie nie mit einem Fernglas in die Sonne. Es drohen schwere und bleibende Augenschäden.
Warum große Objektive
Der Objektivdurchmesser bestimmt, wie viel Licht ins Auge gelangt. Gängige Größen für den Himmel sind 7x50, 10x50, 15x70 und 20x80. Die Austrittspupille ergibt sich aus Objektiv : Vergrößerung: 50 : 10 = 5 mm, 70 : 15 = 4,7 mm, 80 : 20 = 4 mm. Die Augenpupille weitet sich im Dunkeln mit zunehmendem Alter weniger weit. Passen Sie den Wert daher an Ihre Augen an.
Vergrößerung und Stativ
Freihändig lässt sich ein Fernglas bis etwa 10-fach ruhig halten. Darüber verwackelt das Bild, ab 15-fach ist ein Stativ sinnvoll. Je höher die Vergrößerung, desto kleiner das Sehfeld, das erschwert das Auffinden von Objekten.
Weitere Kriterien
- Stativgewinde oder Adapter am Gehäuse
- Vergütung und Prismenglas, sie beeinflussen Kontrast und Randschärfe
- Gewicht: Gläser mit 70 mm Objektiv sind schwer und ermüden die Arme
- Ein dunkler Beobachtungsort, möglichst fern von Straßenlicht