Fernglas für Safari: Auswahl und Merkmale
Redaktion fernglas-check.de · Stand
Wonach diese Liste auswählt
Die Liste sucht nach Ferngläsern, die der Hersteller im Produkttitel für Safari, Tier- und Naturbeobachtung, Wandern oder Reisen beschreibt, meist mit Vergrößerungen von 8-fach bis 12-fach und Objektiven um 42 mm. Auswahlkriterien sind Herstellerangaben wie wasserdicht oder stickstoffgefüllt. Wir testen nicht selbst.
Welche Größe passt
Auf Safari beobachten Sie oft aus einem Fahrzeug und bei Hitze, Staub und wechselndem Licht. Ein 8x42 hat 42 : 8 = 5,25 mm Austrittspupille und ein ruhiges Bild. Ein 10x42 kommt auf 4,2 mm, holt Details näher heran, verwackelt aber stärker und hat ein kleineres Sehfeld. Höhere Vergrößerungen lassen sich freihändig kaum ruhig halten.
Worauf Sie achten sollten
- Sehfeld: Es wird in Metern auf 1.000 m oder in Grad angegeben. Ein größeres Sehfeld erleichtert das Finden sich bewegender Tiere.
- Abdichtung: Staubschutz und Wasserdichtigkeit nach IEC 60529. IPX7 steht für zeitweiliges Untertauchen.
- Dämmerung: Die frühen Morgen- und Abendstunden bringen viele Tiere hervor. Die Dämmerungszahl, die Wurzel aus Vergrößerung mal Objektiv, hilft beim Vergleich.
- Brillenträger: Achten Sie auf ausreichenden Augenpunktabstand (Eye Relief) und drehbare Augenmuscheln.
- Gewicht: Ein Glas, das Sie stundenlang tragen, sollte bequem sein.
Ruhige Sicht im Fahrzeug
Stützen Sie die Ellbogen auf, legen Sie das Fernglas aber nicht direkt auf Metall oder Fensterrahmen, denn Vibrationen übertragen sich. Beobachten Sie bei laufendem Motor möglichst nicht.